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Schulgarten


Im Schulgarten gibt es immer viel zu tun. Hier wird gegraben, geschnitten, gepflanzt, gejätet, gegossen, beobachtet...

 

Das haben wir bisher gemacht:

  • den Boden für unseren Acker und für die Blumenwiese vorbereitet
  • Wildblumen gesät
  • Kartoffeln gesteckt und angehäufelt
  • ein neues Wasserfass installiert
  • Tomaten gepflanzt und gepflegt
  • ein Igelhaus eingerichtet
  • Schnecken eingesammelt 
  • Radieschen gesät, geerntet und gegessen
  • Paprika, Kohl, Karotten und Gurken gepflanzt
  • Sonnenblumen und Kapuzinerkresse gesät
  • unser Erdbeerhochbeet gepflegt
  • verschiedene Aufräumarbeiten, damit alles schön aussieht

Wachsen - Reifen - Ernten


Schulgarten im Winter 


Von der Europalette zum Kräuterregal

 

Bei diesem Schulgartenprojekt ging es handwerklich zur Sache. Tatkräftig und fachkundig wurden wir dabei von unseren Hausmeistern unterstützt. Zuerst musste die Palette glatt geschmirgelt werden. Das war ganz schön anstrengend und staubig.

Im nächsten Schritt hieß es dann, jedes zweite Brett von der Palette aushebeln bzw. mit dem Hammer ausschlagen. Dann kam die Stichsäge zum Einsatz, um die Bodenbretter passgenau an die Palette anzupassen. Mit viel Geschick wurden anschließend Löcher vorgebohrt, um mit dem Akkuschrauber dann die Bretter mit den Schrauben befestigen zu können.

Nun wurden noch zwei Bretter quer zur Palette als Standfüße befestigt. Drei durchgesägte Kunststoffrohre mit Ablauflöchern an der Unterseite sollen abschließend in die entstandenen sechs Pflanzöffnungen gepresst werden

Die Rohre können dann später mit Erde befüllt und, sobald die Gartensaison startet, mit Gartenkräutern bepflanzt werden.

Dies wird die Aufgabe der nächsten Garten-AG-Gruppe sein, da je Gruppe nur 5 AG-Stunden zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht es, dass alle Kinder, die sich für die AG gemeldet hatten, auch dabei sein können.

 

Das portable Kräuterregal braucht jetzt nur noch einen geeigneten Standort im Schulgarten.


Futterglocken für die Standvögel

 

Wir haben in den letzten beiden Schulgarten-AG Stunden Futterglocken für unsere Standvögel hergestellt. Zuerst haben wir Tontöpfe bemalt und dann aus Rindertalg und einer Körnermischung nahrhaftes Futter "gekocht". Es dauerte sehr lange, bis der Talg geschmolzen war.

Das Ergebnis aber kann sich sehen lassen und wir finden unsere Imbissstationen toll.

Das Säubern der Töpfe ist allerdings herausfordernd!


Wir ernten den Honig unserer Schulbienen

Es ist an der Zeit für die Honigernte. Herr Peschke hat schon alles dafür vorbereitet.

Die verdeckelten Waben wurden mit einem Heißluftfön etwas angeschmolzen.

Danach ließ sich der Wachsdeckel mit einem Schaber von den Waben entfernen, sodass der Honig herausfließen konnte.

Nun wurden jeweils zwei Platten in die Schleuder gestellt, dann mussten wir ganz schnell drehen. So wurde der Honig aus den Waben herausgeschleudert. Das war ziemlich anstrengend, deshalb wechselten wir uns ab.

Drei Tage später konnte der Honig in Gläser abgefüllt werden.

131 kleine Gläser sind es geworden, die wir dann noch etikettiert haben. Da waren unsere Schulbienchen aber ganz schön fleißig.


Unser Honigbienenvolk im Schulgarten

 

Zwei besondere Sachunterrichtsstunden erwarteten uns Drittklässler am Dienstagmorgen 18.06.24 im Schulgarten. Unser Hausmeister und Imker Herr Peschke wartete bereits im Schulgarten auf uns. Er hatte sich extra Zeit genommen, um uns die faszinierende Welt der Bienen näherzubringen. Wir hatten so viele Fragen, die Stephan nach und nach geduldig beantwortete.

Dann lernten wir die verschiedenen Bienenarten kennen: Arbeiterinnen, Drohnen und die Königin. Da Drohnen keinen Stachel haben, konnten wir sie ohne Angst auf die Hand nehmen und ihre flauschigen Körper hautnah und ohne Angst begutachten.

Stephan zeigte uns sich, was ein Imker alles benötigt, um gut arbeiten zu können. Er erklärte uns ausführlich den Aufbau eines Bienenvolks und zeigte und die einzelnen Bestandteile eines Bienenstocks.

Besonders beeindruckend war der Moment, als wir die Waben und die daraufsitzenden Bienen aus nächster Nähe betrachten durften.

 

Bald ist in den Waben so viel Honig, dass wir diesen schleudern und in Gläser abfüllen können. Dann ist im Bienenstock bestimmt Einiges los. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf dieses Erlebnis. 


Eine Blühwiese sorgt für eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren


Ein Hochbett entsteht

 

Durch das Schulprojekt „Garten3 - Hoch, Höher, Hochbett“ wurde uns von der Volksbank ein Hochbeet zur Verfügung gestellt. Doch bevor in dem Hochbeet aber Pflanzen wachsen konnten, war noch einiges zu tun.

Mit viel Enthusiasmus und Tatendrang machten wir uns daran, das Hochbett für den Schulgarten zu bauen. Zuerst musste Bausatz zusammengeschraubt werden. Alle packten mit an und schon bald stand das Grundgerüst stabil im Schulgarten. Anschließend wurde das Hochbett mit Folie ausgelegt, um es vor Feuchtigkeit zu schützen. Damit auch nichts herausfällt und keine Mäuse eindringen können, wurde der Boden zusätzlich mit Mäusedraht und Fließ versehen.

Nun begann das eigentliche Befüllen des Hochbetts. Ganz unten wurde eine Schicht aus grobem Baumschnitt eingebracht. Die ist wichtig für eine gute Belüftung und Entwässerung. Darüber schichteten wir Grasschnitt und Laub. Als nächste Schicht kam reifer Kompost hinzu, der wertvolle Nährstoffe für die Pflanzen liefert. Abschließend wurde das Hochbett mit frischer Blumenerde aufgefüllt.

 

Jetzt, da das Hochbett fertiggestellt ist, können wir mit dem Einpflanzen beginnen. Wir freuen uns schon Stecklinge in das neue Hochbett zu setzen und zu beobachten, wie sie wachsen. 


Allerlei Leckereien

 

In unserem Schulgarten findet man immer etwas zum Naschen:

  • frische Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Tomaten
  • Radieschen
  • Gurken
  • Schnittlauch fürs Butterbrot 

Mensch und Tier sind gerne hier

 

Im Schulgarten fühlen sich nicht nur die Schüler und Lehrer der Lindenschule wohl. Auch ganz viele verschiedene Tiere findet man dort:

 

Man hört verschiedene Vögel zwitschern und Wildbienen summen. Mäuse machen das Hochbeet unsicher. Im Winter zieht der ein oder andere Igel in das Igelhaus ein. Und sogar Blindschleichen sind im Schulgarten zu Besuch. Natürlich dürfen auch nützliche Insekten wie die Kellerasseln und Ohrenzwicker sowie Regenwürmer dürfen nicht fehlen.


Bienen im Schulgarten

 

In unseren Schulgarten ist ein Bienenvolk eingezogen. Herr Peschke beantwortete uns Drittklässlern viele Fragen. Danach haben wir in den Bienenkasten geschaut.

 

Was wir erfahren haben:

  • Damit sich die Bienen beruhigen, benutzt der Imker einen Smoker.
  • Die Königin tötet alle anderen Königslarven, wenn sie geschlüpft ist.
  • Die Biene sticht nur im Notfall, Männchen haben keinen Stachel.
  • Eine Arbeiterin lebt 2 – 3 Wochen.
  • Die Bienenkönigin wird als Larve mit besonderem Nektar gefüttert.
  • Bienen leben in Völkern.
  • Bienen sammeln Nektar aus den Blumen, aber nicht alle Blumen haben Nektar.
  • Bienen machen Honig.
  • Die Bienenkönigin bekommt vom Imker einen Punkt auf den Rücken. Je nach Farbe kann man erkennen, in welchem Jahr die Bienenkönigin geschlüpft ist.
  • Es gibt Männchen und Weibchen und eine Königin in unserem Volk. Die Männchen nennt man Drohnen. Sie sind größer als Weibchen und leben bei der Königin im Inneren des Kastens. Die Weibchen holen den Nektar.
  • Die Königin lässt sich bedienen und legt ca. 1000 Eier am Tag.
  • Die Jungen schlüpfen nach 17 Tagen (Ei – Larve – Made – Biene).
  • Die Königin lebt etwa 3-4 Jahre und verlässt dabei den Bienenstock nur einmal für den Hochzeitsflug, danach nur im Notfall.
  • Drohnen leben 4 Monate, Arbeiterinnen haben einen Stachel und leben nur 2 Wochen.
  • Als Ersatz für den Honig gibt der Imker den Bienen Zuckerwasser.
  • Bienen überwintern in einem „Bienenknödel“. 200 bis 300 Bienen sind in einem solchen Knödel und wärmen sich. Sie ernähren sich von ihrem gesammelten Nektar.
  • Die Drohnen beschützen die Bienenkönigin.
  • Bienen sind unterschiedlich groß. Daran kann man erkennen, welchen Job sie haben.
  • Wenn die Bienenkönigin stirbt, kann das Volk auf Dauer nicht weiter existieren. Deshalb wird eine neue Königin herangezogen.
  • Wenn es eine alte Königin gibt und einen neue, dann zieht die alte mit der Hälfte des Volkes weg.
  • Bienen können bei Regen nicht so gut fliegen.

Kompostbau 

Im Rahmen der Müll-Projekttage beschäftigen sich unsere Jüngsten (Grundschulförderklasse und Klasse 1) intensiv mit dem Thema Biomüll. Mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Bühler und Herrn Jooß wurde ein Kompost für den Schulgarten gebaut. 


Nistkästen bauen

Bereits im letzten Schuljahr haben die Zweitklässler Nistkästen gebaut. Lange konnten sie aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht aufgehängt werden. Nun wurde die Schule durch die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen aus dem Winterschlaf gerissen und vier Nistkästen fanden endlich ihren Platz im Schulhof und im Schulgarten. Die zehn anderen Nistkästen lagern noch in der Garage und finden hoffentlich bald einen Platz auf der Streuobstwiese. Wir  freuen uns auf spannende Beobachtungen und wünschen den Vögeln eine gute Zeit bei uns.


Das Insektenhotel zieht in den Schulgarten 

Das Insektenhotel, das im letzten Schulgarten im Rahmen der Lindentage entstanden ist, bekommt einen neuen Platz im Schulgarten. Dort ziehen nun hoffentlich bald Insekten ein. Für sie haben wir eine bunte Blumenwiese gesät.


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